Hermines Tür ~ Kerstin Michelsen


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Liebe, Schmerz und Schicksalsschläge

Hermines Tür erzählt die Geschichte einer einsamen Frau, deren Leben zuletzt noch eine unerwartete Wendung nimmt.

Der Leser lernt Hermine in der Gegenwart kennen, sie ist schon in den späten Siebzigern und lebt zurückgezogen in einer heruntergekommenen Villa. Eines Tages erreicht sie die Nachricht, dass Wilhelm, ihr früherer Ehemann, der sie 37 Jahre zuvor verlassen hat, gestorben ist. Dieses Ereignis führt Hermines Gedanken weit zurück in die Vergangenheit.

Ihre Ehe, zu Beginn der 1960er Jahre geschlossen, steht von Anfang an unter keinem guten Stern. Beide haben im Krieg Dinge erlebt und gesehen, die sie verdrängen. Der um einige Jahre ältere Wilhelm ist herrisch und jähzornig, Hermine hingegen nachgiebig und leicht zu verunsichern. Sie bekommen zwei Kinder, zuerst Georg, einige Jahre später die kleine Emma.

Hermine leidet zunehmend unter der Kälte, mit der Wilhelm sie behandelt. Schon bald geht er mit methodischer Grausamkeit vor. Eines Nachts verschwindet die vierjährige Emma spurlos. Sie wird wenig später ertrunken in einem nahen Teich gefunden. Obwohl es ein Unglücksfall ist, weist Wilhelm Hermine die alleinige Schuld für den Tod der Tochter zu. Hermine fürchtet sich mehr denn je vor der Brutalität ihres Mannes. Sie will mit Georg fliehen, doch der Versuch misslingt. Wilhelm entführt Georg und droht Hermine, falls sie je nach ihnen suchen sollte, den Sohn zu töten. Daher unternimmt sie keinen Versuch, Georg wiederzusehen.

In perspektivisch wechselnden Rückblenden, die auch Wilhelms Innenleben schildern und bis zu Hermines Erlebnissen im zweiten Weltkrieg zurückreichen, zeigen sich die Voraussetzungen für den unheilvollen Verlauf der Ehe.

Mit der Nachricht von Wilhelms Tod erwacht in Hermine die Hoffnung, ihren Sohn nach 37 Jahren doch noch einmal sehen zu können. Auf der Suche nach Hinweisen zu seinem Verbleib stößt sie im Keller auf eine rätselhafte Tür, die sie in ein spiegelverkehrtes Abbild ihres Hauses führt. Dort begegnet Hermine ihren Kindern zu einem Zeitpunkt, der unmittelbar vor Emmas Verschwinden liegt. Die Vergangenheit scheint sich zu wiederholen, doch Hermine ist entschlossen, Emmas Tod zu verhindern und Wilhelm zu entkommen. Aber ihr Plan misslingt erneut.

Außer sich vor Wut über ihren Widerstand sperrt Wilhelm seine Frau und die Kinder in den Keller und zündet das Haus über ihnen an. Im letzten Moment entkommen Hermine und ihre Kinder durch die geheimnisvolle Kellertür, ohne zu wissen, wohin dieser Schritt sie führen wird …

Leserstimmen:

– aufwühlend und mitreißend
– Gänsehaut
– emotional aufwühlend
– ein sehr überraschendes Ende

„Hermines Tür“ von Kerstin Michelsen ist die tragische Geschichte einer Frau, die unter ihrem Ehemann leidet. Das Thema häusliche Gewalt wird realistisch und geschickt mit mit Rückblenden erzählt.

Titel: Hermines Tür
Autor: Kerstin Michelsen
Regulärer Preis: 2,99 €
Derzeitige Bewertung: 4,4 (13 Rezensionen)

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